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Ich habe mir eine .tel Domain registriert

6. Mai 2009, by Philipp Zurawski 6 comments

Gestern ganz spontan und ohne groß zu überlegen habe ich mir eine .tel Domain (philipp-zurawski.tel) gesichert. Jetzt sind dort alle wichtigen Kontaktdaten hinterlegt, mit Ausnahme der Adresse und Handynummer, um mit mir in Kontakt zu treten. Okay eigentlich braucht man eine .tel nicht unbedingt, wenn man eine eigene Webseite besitzt, aber die .tel Seiten sind einheitlich, ohne Werbung und Flash und lassen sich von jedem internetfähigen Gerät aufrufen. Weiterhin kann man gleich die Kontaktdaten herunterladen (vCard) und so in sein Adressbuch implementieren.

Mal sehen ob es irgendeinen Nutzen hat. :-) Vielleicht so wie in diesem Video…

Dann wollte ich Ben.tel anrufen, um die Nummer von der hübschen Dame (Laura) zu erfahren, doch dieser meinte nur:

You can’t have Laura’s telephone number

So ein Mist aber auch.

Feedreader aufgeräumt

29. April 2009, by Philipp Zurawski 4 comments

Schon seit Ewigkeiten nutze ich den Google Feedreader zum verwalten und lesen von Feeds. Selten habe ich Feeds gelöscht, daher haben sich seitdem 118 Feeds angesammelt. Irgendwann wurde es auch mir zuviel, denn täglich waren 100 neue Beitröge zu lesen und fast jede Minute kam ein neuer Beitrag hinzu. Mein Feedreader konnte der Twittertimeline echt Konkurrenz machen.
Heute war der Tag gekommen, wo ich den Feedreader ausgemistet habe. Jawohl und es sind 30 Blogs von der Liste verschwunden. Aber eigentlich habe ich nur die Blogs gelöscht, die seit Monaten brach liegen. Dabei waren das so super Blogs mit guten und lesenswerten Beiträgen. So einfach und ganz plötzlich aufgehört. Als ob der Blogger kein Internet mehr hat oder vom Erdball verschwunden ist. Schade, doch das scheint der neue Trend zu sein. Sind Blogs etwa schon wieder zu altmodisch, zu komplex, zu aufwendig? So richtig den Mainstream haben Blogs in Deutschland doch nie erreicht und Blogs haben auch kaum was erreicht oder bewirkt, außer vielleicht der EINE, der seinen Blog verkauft hat. Wenn das Alpha-Tier schon kein Bock mehr hat, dann ist da was faul, oder liege ich da falsch?

Zugegeben ein Blog verlangt eine menge Aufwand. Da ein Spamkommentar, dort ein Fehler und dann schon wieder ein Update verfügbar. Irgendwann verliert man die Lust, ist doch klar. Respekt an alle Blogger die wirklich täglich ihr Programm runterspulen und einen Beitrag nach den anderen produzieren.
Da ist so ein Twitteraccount schon viel leichter. Da erscheint zwar auch öfters der #Failwhale doch das ist ja nicht die Aufgabe des Users. Irgendwann verschwindet der Wal schon wieder und das zwitschern nimmt wieder seinen Lauf.  Egal ob Handy, Laptop oder Bauch man denkt nicht nach worüber man zwitschert, ist halt was anderes als zu bloggen. Hauptsache man taucht in der Timeline auf. Jawohl so ist es doch! Tweets sind zum größten Teil echter nonsense ohne nützlichen Inhalt. Damit würde ich doch nie meinen Blog befüllen, nein auf meinen Blog muss ordentlicher, lesenwerter Content und auf alle Fälle länger als 140 Zeichen! Ein Beitrag unter 140 Zeichen, die Leser müssen einen doch für verrückt halten. Echt unglaublich was der sich eigentlich erlaubt, kann er doch am besten gleich seinen Blog verkaufen und nur noch twittern.

Mhh vielleicht sind wir einfach zu faul geworden, oder die Wirtschaftskrise ist dran schuld, oder sogar die Schweinegrippe, jedenfalls herrscht jetzt Ordnung in meinem Feedreader und ich hoffe das einige neue Blogs die alten ersetzen.

Wie seht ihr das ganze? Kennt ihr auch Blogs die geschlossen/aufgehört haben, oder sehe ich das komplett falsch? Auch die Postingfrequenz hat in den letzten Monaten nicht nur bei mir abgenommen.

Zurück aus dem Krankenhaus

24. April 2009, by Philipp Zurawski 22 comments

Wer mir auf Twitter folgt, der hat gewusst, das ich seit Sonntag im Krankenhaus lag. Gestern wurde ich zum Glück entlassen und erhole mich jetzt bei schönem Wetter und hoffe doch, dass ich endlich wieder Lust und Zeit zum bloggen finde, denn die Besucherzahlen und auch die Feedreader sind seit Monaten beständig. Zur Info! Ich zwinge niemanden meinen Blog zu lesen, also hört mit dem Kinderkram auf und zeigt erstmal eure Blogs!

Die letzten Wochen waren stressig, aber auch schön, denn ich habe mir mein erstes eigenes Auto gekauft. Natürlich kein Neuwagen, denn dafür reicht mein Budget bei weitem nicht. Als Zivi fängt man klein an, also am besten mit einem Audi A4 (^^), Baujahr 1998, erst 63 TKM, 1.8 Turbo, 110 KW (150 PS) für 4500 Euro. Das Auto wurde die ganze Zeit von einem älteren Herren gefahren und gepflegt. Zwischendurch gehörte das Auto einem Studenten, der sich um den Audi nicht gerade gekümmert hat. Daher gab es ein paar kleine Mängel wie verrostete Bremsscheiben, zerkratzte Felgen etc. aber ansonsten ist das Auto in einem guten Zustand. Es fetzt einfach mit paar mehr PS und einem Apple Aufkleber durch die Gegend zu fahren. :-)

Irgendwo muss das Geld ja herkommen, daher war ich die letzten Wochen immer fleißig auf Arbeit auch zu Ostern, meistens von 11:30 Uhr bis 20 Uhr. Klar da bleibt nicht viel Zeit zum bloggen, denn am Abend ist die Luft, nach einem anstrengenden Tag raus und am Vormittag habe ich auch immer keine Zeit gefunden. Daher musste das Hobby erstmal an letzter Stelle. Stellenweise hatte ich bis zu 72 Stunden kein Macbook in der Hand gehabt und irgendwie war es auch nicht schlimm.

In der Nacht zum Samstag, nachdem ich bis 2 Uhr mit _G15_ geschrieben hatte, begannen dann ganz plötzlich die Bauschschmerzen. Ich dachte, das ich nur wieder Hunger hatte und legte mich schlafen. Nach einer unruhigen Nacht musste ich den ganzen Samstag brechen. Egal was, alles kam wieder raus. Mein einziger freier Tag in der Woche war also wieder im Eimer und das Handballspiel musste ich ebenfalls absagen. :( Die kommende Nacht habe ich überhaupt nicht geschlafen und am nächsten Tag bin ich dann endlich zum Arzt und danach gleich in die Notaufnahme gefahren. Blutabnahme, Ultraschall und der Verdacht auf Entzündung des Blinddarms bestätigte sich. Kurze Zeit später lag ich schon unterm Messer und nach einer guten Stunde war ich wieder wach und ohne Blinddarm, dafür mit drei kleinen Narben am Bauch. Die folgenden 20 Stunden war ich dann im Überwachungs und Aufwachraum mit zwei anderen Kranken. Stündlich kam eine Schwester oder ein Pfleger vorbei und sah nach dem Rechten. Dort fühlte ich mich als Patient gut aufgehoben und umsorgt. Doch dann wurde ich auf Station verlegt und war bitter entäuscht. Ein Zivi fuhr mich mit Bett auf Station und ließ mich erstmal 10 Minuten im Gang liegen, bis dann zufällig eine Schwester mich in ein 4 Personen Zimmer fuhr, natürlich waren alle Betten belegt.
Jetzt weiß ich ungefähr wie sich Hühner in einer Legebatterie fühlen. Immerhin durfte ich nach 56 Stunden wieder was Essen und der Tag ging so langsam zu Ende. Schwestern sah man wenn überhaupt nur ganz wenig, Essen und Trinken musste man sich an der Tür selber holen und selbst mein Bett musste ich selber überziehen, weil ich nicht schnell genug aus dem Bett rauskam. Am zweiten Tag war Verbandswechsel angesagt, doch wer musste das machen? Natürlich ich selber, die Schwester legte nur neues Pflaster hin und zack wieder für einige Stunden verschwunden. Immerhin sah man ab und zu mal eine FSJlerin die nach dem Rechten sah. Übelst, denn da wo ich Zivi bin ist das alles komplett anders. Essen und Trinken wird selbstverständlich gebracht und geholt, Tische werden 2 bis 3 mal am Tag abgewsicht und man nimmt sich auch mal Zeit für den Patienten.

Ich mach dem Personal überhaupt keinen Vorwurf, denn diese waren immer freundlich auch in stressigen Situationen. Aber nur 4 Schwestern für 32 Patienten anzusetzen ist schwach. An dieser Stelle darf einfach nicht gespart werden!! Immerhin hatte sich dann gestern kurz vor Entlassung doch noch ein Arzt meine Wunden angeguckt.

LED Lenser H7R – Flutlicht auf dem Kopf

18. März 2009, by Philipp Zurawski 22 comments

[Trigami-Review]

LED Lenser H7RAngst vor Dunkelheit? Dann mach doch Licht! Am besten mit der Lenser H7R von zweibrüder, denn diese trägt man sicher und bequem auf dem Kopf. So hast du deine Hände für andere Sachen frei. Das ganze mag vielleicht lustig aussehen, gerade wenn man die Disco verlässt und dann die Taschenlampe aufsetzt, doch spätestens beim Einschalten der Taschenlampe dürfte das hämische Grinsen der anderen verschwunden sein. Es handelt sich hierbei um keine 1 Euro Lampe wie die meines Bruders, sondern um eine Lenser H7R mit unglaublicher Leuchtkraft. Sollte doch noch jemand ein kleines schmunzeln auf den Lippen haben, dann reicht ein kurzer Blick ins Gesicht der Person (natürlich sollte die Lampe an sein) und schon ist er von einem unglaublich hellen Licht geblendet. Doch dann heißt es die Beine in die Hand nehmen und rennen. Solltest du weitere Hilfe benötigen dann lege die Batman-Schablone vor die Lampe und Batman wird dich finden.

LED H7RBatman gibt es nicht, doch die unglaubliche LED Lenser H7R gibt es und ich bin total von der Lampe begeistert! Eigentlich hatte ich  auf die LED Lenser P7 gehofft, doch dann ist es doch die H7R Kopflampe geworden. Ein riesen Paket strahlte mich an, doch übrig blieb eine kleine Verpackung. Es war nicht viel zum auspacken. Eine Kopflampe, eine Tragetasche, ein Ladegerät und natürlich mehrere Beschreibungen waren enthalten. Die drei erforderlichen Akkus waren bereits eingesetzt, die Lampe aufgesetzt und so stand dem ersten Start nichts mehr im Weg. *Klick* Wooow! Der ganze Raum war erleuchtet und das von so einer winzigen Lampe – genial! Durch das Advanced Focus System lässt sich der Lichtstrahl auf gebündeltes Fernlicht sowie auf ein breites, kreisrundes Nahlicht verstellen. Gerade für Indoor sollte man auf Nahlicht stellen um flächendeckend zu beleuchten. Für Outdoor (Joggen, Rad fahren) sollte man auf gebündeltes Fernlicht umschalten, das wie Flutlicht wirkt.

Weiterhin besitzt die Lampe eine Dimm-Funktion um die Leuchtkraft stufenlos zu regulieren. Der Dimmer befindet sich auf der Rückseite und ist mit den Akkus verbunden. Gerade zum lesen ist die volle Leistung der Lampe nicht geeignet, denn man verblendet damit nur seine Augen. Doch mit weniger als 50 % Leistung lassen auch in tiefster Dunkelheit Bücher hervorragend lesen. So kann man mindestens 3 Tage ohne Unterbrechung in deinem dunklen Unterschlupf lesen. Wer wird da als erstes schwach? Die H7R besitzt eine Leuchtdauer von sagenhaften 75 Stunden und wenn die Akkus leer sind, braucht man nur das Ladekabel anschließen.

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Fazit: Es handelt sich bei der H7R um eine hochwertig verarbeitete Taschenlampe mit extremer Leuchtkraft. Die Lampe wiegt nur 120g, die sich wunderbar auf dem Kopf verteilen. Auf der Stirnseite befindet sich die Kopflampe und am Hinterkopf befinden sich die Akkus. Dadurch das man die Lampe auf dem Kopf trägt entstehen ganz neue Einsatzgebiete. Zum Beispiel kann man die H7R zum Joggen nutzen oder auch zum Fahrrad fahren. Jedenfalls besitzt die Lampe genügend Power um den ganzen Weg auszustrahlen. Die Lampe besitzt eine Reichweite von 40 bis 60 Metern. Da kommt selbst meine 8-LED-Fahrrad-Lampe nicht mit. (Bild)

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